Das kleine Land Libanon mit etwa 4 Millionen Einwohnern hat eine grosse Last zu tragen: Es muss einen hohen Anteil an Flüchtlingen aus Syrien aufnehmen. Es sind etwa 1,2 Millionen Flüchtlinge, die Hilfe und vor allem Unterkunft suchen. Peter Hasler, Pastor des ZOE Gospel Centers in Zürich und Vorsitzender von Feed the Hungry Schweiz, hat schon seit Jahren Kontakte nach Beirut. Ihm war es möglich durch mehrfache Besuche die Brücke zu bauen, damit Feed the Hungry helfen kann.

Eine Kirchengemeinde in der Hauptstadt Beirut versorgt regelmässig syrische Flüchtlinge. Feed the Hungry weltweit sorgt für die finanziellen Mittel, damit vor Ort Lebensmittel gekauft werden können. Oft sind unsere Partner auch bereit, Wohnung und Arbeit für die Flüchtlinge zu finden, was oft nicht einfach ist, weil diese Flüchtlinge bei vielen Libanesen als feige und als Deserteure gelten. Deswegen sind nicht viele Menschen bereit, syrischen Familienvätern Arbeit oder Unterkunft für syrische Familien zu geben – und wenn, dann zu horrenden Preisen. In den Unterkünften, die an die Flüchtlinge vermietet werden, würde mancher Deutscher nicht einmal sein Auto abstellen.

Syrische Flüchtlinge in Beirut
Feed the Hungry ist dafür bekannt, nicht nur „fromme“ Worte zu machen, sondern auch tatkräftig anzupacken, wo Hilfe gebraucht wird.
Die syrischen Flüchtlinge, die im Libanon leben, sind zumeist sehr arm und leben in überaus schlechten Verhältnissen. Der Staat kümmert sich nicht um sie.
Feed the Hungry Schweiz hat bereits seit Jahren eine gute Partnerschaft mit dem Life Center in Bourj Hammoud, Ost-Beirut, um den Armen – besonders den Flüchtlingen – zu helfen und ihnen ein etwas würdigeres Leben zu ermöglichen.
Das Team vor Ort hat deshalb nicht nur sehr viel Erfahrung mit den Flüchtlingen, sondern es hat auch bereits persönliche Beziehungen zu ihnen geknüpft. So werden die Menschen besucht und geschaut, wer wo Hilfe benötigt.

Hilfe für die Flüchtlinge
Wir möchten den Flüchtlingen u.a. mit Folgendem helfen:
• Essenspakete
• Milch
• Windeln
• Kleidung
• Beiträge für die medizinische Versorgung
• finanzielle Hilfe bei Notfällen
• Beiträge an ihre monatliche Miete

Life Center
Das Life Center (dt. „Lebenszentrum“) wurde gegründet, um den Ärmsten der Armen zu helfen. Deshalb befindet es sich auch in Bourj Hammoud, der ärmsten Gegend in Ost-Beirut.

Im Life Center befinden sich nicht nur Räumlichkeiten zum Kochen und Essen sowie für den Unterricht der Kinder der armen Familien, sondern auch genug Platz, um Hilfsgüter zu lagern und Essenspakete zu packen.

Ohne regelmässige Finanzen ist es sehr schwierig Pläne zu machen, um der Not zu begegnen, d.h. wir wissen nie, wie vielen Familien wir wie im Monat helfen können.

Bitte helfen Sie deshalb mit, so dass wir 100 Familien pro Monat unterstützen können, damit sie nicht mehr in grösster Not leben müssen!
Nur mit Ihrer Hilfe können wir dieses Ziel erreichen und den Familien konstante Hilfe geben!
Sie können direkt auf unser Postkonto spenden oder mit dem Spendenbutton über Paypal oder Kreditkarte.
Merci vielmals!

Rückblick

Ein aktueller Bericht unseres Partners in Beirut, dem wir über Western Union trotz aller Probleme Geld schicken konnten:

Wow, ich freue mich sehr darüber, euch die gute Nachricht zu verkünden: Endlich wurde heute der Traum Wirklichkeit, 150 Menschen pro Tag zu ernähren. Wir erhielten mehr, als wir erwartet hatten und konnten damit bis zu 36 Familien – mehr als 200 Personen  – ernähren. So konnten wir ein Lächeln auf die Gesichter “zaubern” und hungrigen Kindern und Familien Hoffnung geben.

Viele weitere Familien warten bereits und wir planen, in den kommenden Tagen noch mehr zu kochen.

Wegen Covid-19 und dem “social distancing” (Abstände einhalten) waren wir sehr besorgt, Arbeiter und Familien ins “Lebenszentrum” zu bringen. Mitarbeiter, um Lebensmittel zu kaufen und zu kochen. Weitere Mitarbeiter, um die Informationen weiterzugeben und dann noch Menschen in grosser Zahl hereinströmen zu lassen. Aber zum Glück liefen die Dinge reibungslos und besser als erwartet oder geplant. Anstatt 150 Essensportionen zu verteilen, konnten wir 200 Portionen verteilen! Wir gaben jeder Familie Portionen – je nach Grösse ihrer Familie. Am ersten Tag kochten wir zerkleinerten Weizen, Reis und Hühnchen sowie Salat und gaben ihn mit einer Packung Brot weg. Grössere Familien erhielten mehr als eine Packung, einige erhielten sogar 4 Packungen!

Dank der Helden in der Küche des “Lebenszentrums” und der Verwaltung haben die Dinge sehr gut funktioniert. So gingen wir erleichtert nach Hause mit dem Wissen, dass wir das Leben dieser kostbaren Menschen verändern konnten! 

Heute war nur ein Testlauf, aber wir planen, dies 4 Tage in der Woche zu tun, um noch mehr hungrige Menschen zu erreichen.
Wir können einen grossen Unterschied machen und das für nur 1 Schweizer Franken pro Mahlzeit!

Vielen Dank für eure Liebe, Ermutigung und Unterstützung! Wir sind unseren Freunden und Partnern sehr dankbar, die uns unsere Arbeit erst ermöglichen!

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